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Einladung zur
Hauptversammlung am Freitag, 11.6.2010, 19.30 Uhr
im Landhotel
Kirchberg
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der
erneuerbaren Energien,
herzliche Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung.
Zu Beginn möchten wir wieder einmal ein interessantes Projekt
aus dem Landkreis vorstellen: Die Übernahme der Energieversorgung durch
Kommunen.
Aktuell laufen einige Konzessionsverträge im Landkreis aus,
u. a. in Kirchberg, Ilshofen und Wolpertshausen. Hier ergeben sich möglicherweise
interessante Konstellationen, als Verbundunternehmen (evtl. in Kooperation)
neue Tätigkeitsfelder zu erschließen.
Herr Dipl.- Ing.
Gebhard Gentner, Prokurist der Stadtwerke Schwäbisch Hall, wird in einem
Vortrag um 19.30 Uhr zum Thema „Rekommunalisierung der Energiever- sorgung“
einen Impuls für die nötige öffentliche Diskussion geben.
Anschließend Diskussion; danach ist (gegen 20.30 Uhr) folgende
Tagesordnung vorgesehen:
- Bericht
des Vorsitzenden zur Arbeit im Jahr 2009 ( G. Kreutz)
- Bericht
über die Kassenlage (D. Kuschel) und die Kassenprüfung ( W. Schweinzer)
- Entlastung
des Vorstandes
- Neuwahl
des Vorstandes
- Themen
und Aktionen im Jahr 2010
z. B. - „Rekommunalisierung“
- Veranstaltung der RegioSolar- Konferenz
2010 bzw. 2011
Verschiedenes
Anträge sind bis 1 Woche vor der Hauptversammlung zu
stellen.
In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen bei der HV
bleiben wir
mit freundlichen Grüßen
Gerhard Kreutz
24. April |
Biblis:
Anti-Atom Kundgebung am AKW

21. März |
Neckarwestheim:
Anti-Atom Kundgebung am AKW
Je mehr Menschen zusammen kommen, desto
deutlicher das Signal! Noch
können wir direkt Einfluss nehmen, wenn wir uns aktiv
einmischen.
Deshalb mitmachen!

Wir
werden an der ÖKO-Messe in Schwäbisch Hall
teilnehmen.
Unser
Schwerpunktthema: Abschalten vom Kernkraftwerk Neckarwestheim

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Energie-Initiative
Kirchberg plant Sendereihe
Partner zum
Thema „Energiewende im Landkreis Hall“ gesucht
In Zusammenarbeit mit dem Landes- TV aus Ludwigsburg, dem
größten Privatsender in Baden- Württemberg, ist eine Reihe mit maximal 12 Themenbereichen
vorgesehen.
Das Landes- TV hat bereits etliche Kommunen im Land
portraitiert und dreht derzeit in Kirchberg. Mit im Schnitt 500000 Zuschauern
erreicht der Sender eine breite Bevölkerungs- schicht, wobei auch kirchliche
Themen einen Schwerpunkt einnehmen.
Die Sendereihe stellt eine große Chance dar, das Thema
Energie in Form von Aktivitäten, Produkten oder Projekten überregional
darzustellen. Dafür sucht die Energie- Initiative Kirchberg noch Firmen,
Institutionen, Kommunen oder auch Privatleute als Partner.
Die Themen reichen von Fotovoltaik, Solarthermie, Windkraft,
Biogas, Biomasse, Geothermie, Architektur, Haussanierung, Mobilität bis hin zu
100% Erneuerbare- Energien- Konzepten für Siedlungen, Kommunen oder
Kirchengemeinden.
Jedes Thema wird in einem Film von 12 Minuten Länge
dargestellt und pro Monat 6-8mal wiederholt. Die Kosten belaufen sich auf 24000
Euro, d. h. die Sendeminute kostet 2000 Euro. Darüber hinaus sind Begleithefte
und Kurznachrichten geplant.
Da der Landkreis
Schwäbisch Hall im Jahr 2006 den Beschluss gefasst hat, die Energieversorgung
langfristig auf Erneuerbare Energien umzustellen und bereits vielerlei
Aktivitäten in dieser Hinsicht zu beobachten sind, bietet sich mit der
Sendereihe eine hervorragende Möglichkeit, das wichtige Thema überregional zu
präsentieren und zu bewerben.
Rückmeldungen werden bis Freitag, 23.1. erbeten an:
Dipl.- Ing. Werner Schweinzer, Tel. 0791/48787, mail:
Werner.Schweinzer@t-online.de
Dietmar Kuschel, Tel. 07904/8479
Erscheinungsdatum,
-zeit: Freitag 12.10.2007, 7:30 Uhr
VORTRAG / Der
Kirchberger Aktivist Gerhard Kreutz wirbt in Rosengarten für
Bürgerprojekte
Vom Bauern zum Sonnenwirt
Energie
aus der Region soll in der Zukunft das Erdöl ersetzen
Lokale
Energieprojekte weisen den Weg in die Zukunft, so das Fazit des
Vortrags von Gerhard Kreutz. Der Initiator der Kirchberger
Energie-Initiative stellte solche Projekte in Rosengarten rund 20
Zuhörern vor. Eingeladen hatte der Arbeitskreis Lokale Agenda 21.
KARSTEN DYBA
Gerhard Kreutz ist Vorsitzender der
EnergieInitiative Kirchberg. FOTO: RAG
Beim
Thema "Energie aus der Region" möchte der Kirchberger Gerhard Kreutz
eine "Graswurzelbewegung" anstoßen. Wie die Ziele erreicht werden
können, erklärte er den Zuhörern in der Diskussion.
ROSENGARTEN Der Wunsch eines
seiner Schüler,
ein Referat zum Thema Biogas halten zu wollen, sei es einst gewesen,
was ihn auf das Thema gestoßen habe, erklärte Kreutz. Heute spornt der
Lehrer andere an: "Ich will ihnen Mut machen, sich zu betätigen und
solche Wege zu beschreiten." Und so erklärte er die lokalen
Handlungsfelder im Bereich der Kommunen und Bürger.
Den
Kreistag weiß Kreutz dabei hinter sich: "Langfristig sollen 100 Prozent
der Energie, die im Landkreis Schwäbisch Hall benötigt werden, aus
regenerativen Quellen kommen", so lautet ein Beschluss vom 23. Oktober
2006. Biogas, Photovoltaikanlagen und Windenergie seien Energieträger
der Zukunft, schon aus zweierlei Gründen: Zum einen werde Erdöl knapper
und damit teurer, zum anderen müsse das Klima geschützt werden. "Ich
hab mir die Bild-Zeitung gegrabscht", gestand Kreutz. Darin habe er vom
Tornado über Mallorca gelesen - ein Ereignis, das die Besorgnis um das
Klima stützt.
Kreutz glaubt: Die
internationalen
Konferenzen zum Thema Energie kämen wahrscheinlich um zehn Jahre zu
spät. Dennoch sei er kein Pessimist, sondern Optimist. Denn es sei
möglich, den Ölverbrauch in der Zukunft auf fünf Prozent zu senken -
allein die Ölmultis hätten kein Interesse daran. "Ein Ölmulti kann
nicht einfach sagen: Jetzt steige ich um." Das liege schon am Kapital,
das in die Öl-Infrastruktur gesteckt worden sei.
Leuchtturmprojekte
aus der Region stellte Kreutz als Gegenmodell vor. Dazu gehöre
beispielsweise ein Niedrigenergiehaus ("Solche Häuser sollten Standard
werden") oder eine Sonnenenergie-Anlage, die in Wolpertshausen von
Bürgern finanziert worden sei.
Selbst die
Haller
Stadtwerke seien bereits vor Jahren überzeugt worden und in ein Projekt
in Veinau eingestiegen. Mit einer Photovoltaikanlage, Windrädern und
einem Biogas-Kraftwerk wird dort Energie aus Sonne, Wind und Biomasse
gewonnen. "Wir können graswurzelmäßig schon etwas bewegen", setzte
Kreutz seine Hoffnung in Bürgerprojekte, wie zum Beispiel den Kauf
örtlicher Stromnetze.
"Da hat man richtig
das Herzblut bei
Herrn Kreutz gespürt", lobte Bürgermeister Jürgen König und zeigte, wie
weit die Ideen in Rosengarten bereits gediehen seien. Die Biogasanlage
eines Landwirts in Raibach könne beispielsweise 1000 Haushalte
versorgen, Wasserkraftwerke in Tullau produzieren immerhin Strom für
800 Haushalte und ein anderer Landwirt plant derzeit eine
Photovoltaikanlage mit einer Größe von zwei Hektar. Die könnte noch
einmal 250 Haushalte versorgen. Die Gemeinde plant selbst weitere
Anlagen auf ihren Gebäuden - Rosengarten könnte damit schon fast autark
sein.
Erscheinungsdatum, -zeit:
Freitag 12.10.2007, 7:30 Uhr

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